Dokumente durchsuchen – auch, was nur auf einem Foto steht
Eine Rechnungsnummer auf einem eingescannten Lieferschein, eine Seriennummer auf einem Handyfoto: rapidFOX liest den Text in Anhängen automatisch und macht ihn durchsuchbar.
Texterkennung, auch OCR genannt, wandelt Text auf Bildern und eingescannten Seiten in durchsuchbare Zeichen um. In rapidFOX läuft sie automatisch für jedes Bild und jedes PDF, das an einem Vorgang hängt – ob per Mail gekommen, hochgeladen oder mit der Kamera aufgenommen. Der erkannte Text fließt in alle Suchen ein. Das hilft allen Teams, die mit Belegen, Fotos und Formularen arbeiten und Vorgänge über deren Inhalt wiederfinden müssen.
Warum Anhänge meist unsichtbar bleiben
Die Suche findet nur, was im Mailtext steht.
rapidFOX durchsucht auch den Text in Bildern und PDFs. Wer nach einer Auftragsnummer sucht, findet den Vorgang, auch wenn die Nummer nur auf dem angehängten Scan steht.
Eingescannte PDFs sind nur Bilder ohne Text.
Hat ein PDF keine Textebene, wird jede Seite als Bild gelesen. Hat es eine, wird diese direkt übernommen.
Texterkennung braucht ein eigenes Programm.
Die Erkennung startet von selbst, sobald eine Datei am Vorgang hängt. Niemand muss etwas anstoßen.
Dokumente zur Texterkennung an fremde Dienste zu schicken, ist heikel.
Die Erkennung läuft auf unseren eigenen Servern in Deutschland. Eure Dokumente gehen dafür an keinen externen Dienst.
Darum Texterkennung mit rapidFOX
Serverstandort Deutschland
Deine Daten werden in Deutschland gespeichert und verarbeitet.
Lokale KI ohne Datenabfluss
Der KI-Assistent läuft auf unseren Servern in Deutschland – Ticketinhalte werden nicht an externe KI-Dienste gesendet.
DSGVO-konform ohne Zusatztools
Mandantentrennung, Export- und Löschfunktionen sowie AVV sind direkt eingebaut.
Fairer Festpreis pro Platz
Ein klarer Preis pro gebuchtem Platz – ohne Funktions-Ballast und versteckte Add-ons.
Ohne Schulung sofort startklar
Aufgeräumte Oberfläche mit geführtem Onboarding – teure Schulungen sind nicht nötig.
E-Mail-Anbindung inklusive
Bestehendes Support-Postfach anbinden – Anfragen werden automatisch zu Tickets.
Was gelesen wird – und wie
Die Texterkennung greift bei allen Bildern und PDFs, die an einem Vorgang hängen:
- Anhänge aus E-Mails – Scans, Fotos, PDF-Rechnungen, Screenshots
- Hochgeladene Dateien am Vorgang
- Fotos und Dokument-Scans, die ihr im Upload-Dialog direkt mit der Kamera aufnehmt – am Rechner wie am Handy
Im Hintergrund passiert Folgendes: Bei einem PDF mit Textebene wird der vorhandene Text übernommen. Bei einem eingescannten PDF ohne Textebene werden die Seiten in Bilder umgewandelt und gelesen. Bei Bildern liest die Texterkennung direkt. Erkannt werden deutsche und englische Texte.
Der erkannte Text wird zum Anhang gespeichert, nicht in die Datei geschrieben. Das Original bleibt also unverändert und lässt sich jederzeit in der Vorschau öffnen oder herunterladen.
Klassische Texterkennung ist für Dokumente gebaut. Bei Fotos, auf denen Schrift auf einem Gegenstand steht – ein Typenschild, eine Aufschrift auf einer Verpackung –, findet sie oft wenig. Dann schaut zusätzlich ein Bildmodell auf das Foto, das ebenfalls auf unseren Servern läuft.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Kunde schickt drei Handyfotos einer defekten Maschine. Auf dem ersten ist das Typenschild zu sehen, auf dem zweiten ein Aufkleber mit der Inventarnummer, auf dem dritten nur das Gehäuse. Nach kurzer Zeit tragen die ersten beiden Fotos die Markierung „Text erkannt", das dritte „kein Text". Wer Wochen später nach der Inventarnummer sucht, landet direkt in diesem Vorgang – obwohl die Nummer nirgends im Mailtext stand.
Am Anhang zeigt eine kleine Markierung den Stand: „Text erkannt", „OCR läuft", „kein Text" oder „fehlgeschlagen". So wisst ihr, ob eine Datei schon durchsuchbar ist. Einordnung des Begriffs im Lexikon unter OCR.
Wo der erkannte Text auftaucht
Der erkannte Text ist nicht in einem eigenen Archiv versteckt, sondern fließt in jede Suche ein:
- Mastersuche (Cmd/Strg + K): Ein Treffer im Anhang trägt eine eigene Markierung, darunter steht ein Ausschnitt mit dem gefundenen Wort hervorgehoben.
- Ticketliste, Kanban-Board, Wartet, Archiv und Papierkorb: Auch die Suchfelder dort berücksichtigen Anhänge.
- „Frag den Fuchs": Wer in normaler Sprache fragt, ob es schon einen Vorgang zu einer Nummer oder einem Begriff gibt, bekommt auch Treffer aus Anhängen.
Die Suche versteht mehrere Begriffe (alle müssen vorkommen), exakte Wortgruppen in Anführungszeichen und Ausschlüsse mit Minuszeichen. Gesucht wird über Betreff, Ticketnummer, Kontakt, Firma, Nachrichten, Dateinamen und den erkannten Text zusammen. Wie Volltextsuche grundsätzlich arbeitet, erklärt das Lexikon unter Volltextsuche; wie Wissen im Team auffindbar bleibt, der Ratgeber Wissensdatenbank aufbauen.
Suchen wie ein Profi – drei Beispiele
Lieferschein 4711findet Vorgänge, in denen beide Begriffe vorkommen – egal, ob im Betreff, in einer Nachricht oder auf einem Scan."Wartung Halle 3"in Anführungszeichen findet genau diese Wortfolge.Rechnung -Mahnungfindet Vorgänge mit „Rechnung", aber ohne „Mahnung".
Treffer aus Anhängen stehen in der Ergebnisliste neben Treffern aus dem Betreff oder den Nachrichten. Eine farbige Markierung zeigt jeweils, wo das Wort gefunden wurde, sodass ihr nicht raten müsst, warum ein Vorgang auftaucht.
Typische Fälle aus dem Alltag
Wofür Teams die Texterkennung im Alltag nutzen:
- Reklamationen: Die Kundin schickt ein Foto vom Lieferschein. Wochen später ruft der Spediteur mit der Lieferscheinnummer an – die Suche findet den Vorgang.
- Technik und Service: Ein Handyfoto vom Typenschild enthält die Seriennummer. Wer später nach dieser Nummer sucht, findet alle Vorgänge zu dem Gerät.
- Hausverwaltung: Ein eingescanntes Schreiben eines Mieters, mit Aktenzeichen im Briefkopf.
- Buchhaltungsfragen: Rechnungen als PDF, in denen Rechnungs- und Kundennummer stehen.
Weil jede Datei an der Nachricht steht, mit der sie gekommen ist, seht ihr nach einem Treffer auch gleich, in welchem Zusammenhang der Anhang geschickt wurde. Mehr zu Branchen mit vielen Belegen auf den Seiten Ticketsystem für Hausverwaltungen und Ticketsystem für E-Commerce.
Grenzen der Texterkennung
Texterkennung ist eine große Hilfe, aber kein Wunder. Was ihr wissen solltet:
- Handschrift wird meist nicht zuverlässig erkannt. Gedruckter Text auf ordentlichen Scans dagegen sehr gut.
- Die Qualität hängt an der Vorlage. Unscharfe, schräge oder sehr dunkle Fotos liefern weniger Text.
- Nur Bilder und PDFs. Der Inhalt von Word-, Excel- oder anderen Office-Dateien wird nicht gelesen; gefunden werden sie über ihren Dateinamen.
- Anhänge im internen Chat werden nicht gelesen, nur die an Vorgängen.
- Es dauert einen Moment. Die Erkennung läuft im Hintergrund; bei langen PDFs oder Fotos, die das Bildmodell ansieht, kann das etwas dauern. Bei sehr umfangreichen eingescannten PDFs werden nur die ersten Seiten gelesen.
- Kein Dokumentenmanagement. rapidFOX ist kein revisionssicheres Archiv und keine Ablage mit Versionen und Freigaben.
Die Dateien selbst bleiben unverändert am Vorgang; der erkannte Text ist eine zusätzliche Suchhilfe. Wer gerade prüft, was ein Ticketsystem leisten sollte, findet die wichtigsten Punkte in der Checkliste zur Einführung.
So werden Scans und Fotos gut lesbar
Ob ein Text erkannt wird, entscheidet sich meist schon beim Fotografieren. Fünf Hinweise, die ihr auch an eure Kund*innen weitergeben könnt:
- Gerade von oben fotografieren, nicht schräg. Verzerrte Zeilen sind für jede Texterkennung schwer.
- Gleichmäßiges Licht ohne harte Schatten oder Spiegelungen, etwa auf Hochglanzpapier.
- Das ganze Blatt ins Bild nehmen, aber nicht mehr als nötig. Ein Lieferschein auf dem Schreibtisch neben drei anderen Papieren liefert Text von allen vier.
- Scharf stellen und kurz warten, bevor ausgelöst wird.
- Lieber PDF als Foto, wenn ein Scanner oder die Scanfunktion des Handys zur Hand ist. Viele Scan-Apps legen bereits eine Textebene an, die rapidFOX direkt übernimmt.
Anhänge und Datenschutz
Anhänge enthalten oft mehr personenbezogene Daten als der Mailtext: Ausweiskopien, Verträge, Fotos von Wohnungen. Bei rapidFOX liegen sie auf Servern in Deutschland, und auch der erkannte Text wird dort verarbeitet. Wird ein Vorgang endgültig gelöscht, verschwinden die Anhänge mit ihm. Welche Unterlagen ihr wie lange aufbewahrt, legt ihr in eurem eigenen Löschkonzept fest; Anregungen dazu gibt der Ratgeber Ticketsystem und DSGVO.
Lokale KI – ohne Datenabfluss
Der KI-Assistent von rapidFOX läuft auf dem eigenen Server: Antworten formulieren, kürzen, aus Stichworten schreiben und passende Lösungen vorschlagen – Ticketinhalte werden nicht an externe KI-Dienste gesendet. Jederzeit zu- und abschaltbar, der Mensch gibt frei.
Häufige Fragen
Was bedeutet OCR?
OCR steht für optische Zeichenerkennung: Text auf Bildern oder eingescannten Seiten wird in Zeichen umgewandelt, die sich durchsuchen lassen.
Welche Dateien werden durchsuchbar?
Bilder und PDFs, die an einem Vorgang hängen – aus E-Mails, hochgeladen oder mit der Kamera aufgenommen. Office-Dateien werden über ihren Namen gefunden, ihr Inhalt wird nicht gelesen.
Muss ich die Texterkennung starten?
Nein. Sie läuft automatisch im Hintergrund, sobald eine Datei am Vorgang hängt. Eine Markierung am Anhang zeigt den Stand.
Werden meine Dokumente an externe Dienste geschickt?
Nein. Texterkennung und Bildmodell laufen auf unseren eigenen Servern in Deutschland.
Erkennt rapidFOX auch Handschrift?
Meist nicht zuverlässig. Gedruckter Text auf Scans und Fotos wird gut erkannt, Handschrift nur eingeschränkt.
Kostet die Texterkennung extra?
Nein. Sie ist im Preis von 19 € pro Platz und Monat zuzüglich Umsatzsteuer enthalten.
Weitere Funktionen
Alle Funktionen ›Antwortentwürfe, Zusammenfassungen und Stimmungserkennung – die KI läuft auf unseren Servern in Deutschland.
Chat-Fenster für eure Website mit einer Zeile Code – wird aus der Frage mehr, wird der Chat mit einem Klick zum Ticket.
Kund*innen sehen ihre Vorgänge, antworten und melden Neues – Anmeldung per Link oder Code, ganz ohne Passwort.
Die native iPhone-App: Tickets beantworten, Fotos anhängen, Team- und Live-Chat, Push-Benachrichtigungen.
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