Ein Kanban-Ticketsystem, das sich wie eine Pinnwand anfühlt
Sieh die Arbeit des Teams als Karten an einer Wand: was neu ist, was in Arbeit ist, was wartet und was heute fertig wurde. Eine Karte in die nächste Spalte ziehen – und der Status ist gesetzt.
Kanban macht Arbeit sichtbar: Jede Aufgabe ist eine Karte, jede Spalte ein Arbeitsschritt. In einem Ticketsystem heißt das, dass Vorgänge nicht nur als Zeilen in einer Liste stehen, sondern als Karten, deren Weg man verfolgen kann. rapidFOX bringt dafür ein Board mit vier festen Spalten mit. Es ist eine Ansicht auf dieselben Tickets wie Liste und Firmenansicht – keine zweite Datenhaltung, nichts zum Synchronisieren.
Was ein Kanban-Board im Support lösen soll
In einer langen Liste sieht niemand, wo sich Arbeit staut.
Das Board zeigt in vier Spalten mit Zähler, wie viel neu, in Arbeit, wartend und heute erledigt ist. Ein Stau fällt auf, bevor er zum Problem wird.
Status zu ändern heißt: Ticket öffnen, Feld suchen, speichern.
Eine Karte in eine andere Spalte ziehen genügt – der Status wird sofort gesetzt. Auf „Fertig/Archiv" ziehen schließt das Ticket ab und legt es ins Archiv.
Auf Karten fehlt oft das, was zur Einschätzung nötig ist.
Jede Karte zeigt Ticketnummer, Priorität, Betreff, Kategorie, Firma und Ansprechperson, die SLA-Frist, Anhänge, Zuständige und – falls erkannt – ein Stimmungs-Schild.
Kanban-Werkzeuge stehen oft neben dem Ticketsystem und müssen synchron gehalten werden.
Das Board ist eine Ansicht der Ticketliste. Oben rechts wechselst du zwischen Liste, Firmenansicht und Kanban – es sind immer dieselben Tickets.
Darum das Kanban-Board von rapidFOX
Serverstandort Deutschland
Deine Daten werden in Deutschland gespeichert und verarbeitet.
Lokale KI ohne Datenabfluss
Der KI-Assistent läuft auf unseren Servern in Deutschland – Ticketinhalte werden nicht an externe KI-Dienste gesendet.
DSGVO-konform ohne Zusatztools
Mandantentrennung, Export- und Löschfunktionen sowie AVV sind direkt eingebaut.
Fairer Festpreis pro Platz
Ein klarer Preis pro gebuchtem Platz – ohne Funktions-Ballast und versteckte Add-ons.
Ohne Schulung sofort startklar
Aufgeräumte Oberfläche mit geführtem Onboarding – teure Schulungen sind nicht nötig.
E-Mail-Anbindung inklusive
Bestehendes Support-Postfach anbinden – Anfragen werden automatisch zu Tickets.
Die vier Spalten und was sie bedeuten
| Spalte | Was dort steht | Was ein Hineinziehen bewirkt |
|---|---|---|
| Ticketübersicht | Offene Tickets, an denen noch niemand aktiv arbeitet | Das Ticket gilt wieder als offen |
| In Bearbeitung | Tickets, an denen gerade jemand dran ist | Status „In Bearbeitung" |
| Wartet | Tickets auf Wiedervorlage – sie kommen zum gewählten Termin von selbst zurück | Status „Wartet" |
| Fertig/Archiv | Tickets, die heute abgeschlossen wurden | Ticket wird erledigt und archiviert |
Die Spalte „Fertig/Archiv" zeigt bewusst nur den heutigen Tag. So ist sichtbar, was das Team heute geschafft hat, ohne dass die Spalte über Wochen unendlich lang wird. Ältere Vorgänge stehen im Archiv, nach Jahr, Monat und Firma geordnet.
Der Weg eines Tickets über das Board sieht im Alltag so aus: Eine Anfrage der Beispiel Werke GmbH kommt per Mail herein und erscheint als Karte in der „Ticketübersicht". Am Morgen zieht die Kollegin, die heute verteilt, sie nach „In Bearbeitung" und weist sie zu. Nach der ersten Antwort fehlt eine Information von der Kundin – das Ticket kommt mit Wiedervorlage in drei Tagen auf „Wartet". Antwortet die Kundin früher, ist es sofort wieder offen. Ist alles geklärt, landet die Karte auf „Fertig/Archiv": Konfetti, Abschluss, Archiv.
Eine Wiedervorlage mit Datum und Grund setzt du im Ticket über „Wartet"; im Kalender lässt sie sich später per Ziehen auf einen anderen Tag verschieben. Wartet ein Ticket auf die Kundin oder einen Lieferanten, hält rapidFOX dabei die SLA-Uhr an – wie das genau funktioniert, steht unter SLA-Management. Den Begriff erklärt das Lexikon unter Wartestatus.
Eine Karte, alle Informationen
Ein Kanban-Board ist nur so gut wie seine Karten. Eine Karte in rapidFOX zeigt auf einen Blick:
- Nummer und Priorität oben, farbig gekennzeichnet.
- Betreff und Kategorie – worum es geht und welcher Art die Anfrage ist.
- Firma und Ansprechperson, damit klar ist, für wen gearbeitet wird.
- Die SLA-Frist im Fuß der Karte. Ist sie überschritten, pulsiert die Anzeige.
- Zuständige, Anhänge und letzte Änderung, dazu Kennzeichen für neue, persönliche und vom „Aufpasser" als verärgert erkannte Tickets.
Die Karte nimmt außerdem sofort beim Ablegen die Farbe ihrer neuen Spalte an: Blau in der Übersicht, Orange in Bearbeitung, Grau bei wartenden Tickets, Grün im Archiv. Schon aus dem Augenwinkel ist so erkennbar, wo eine Karte gerade steht, auch wenn das Board breiter ist als der Bildschirm.
Ein Klick auf die Karte öffnet das Ticket mit dem vollständigen Verlauf. Über einen kleinen Knopf lässt sich der bisherige Verlauf auch in einem Seitenfenster ansehen, ohne das Board zu verlassen. Das Suchfeld filtert alle Spalten zugleich.
Und ja, das Board hat Persönlichkeit: Die Karten tragen eine Abreißkante wie echte Tickets, „In Arbeit" und „Erledigt" bekommen einen Stempel, beim Abschließen gibt es Konfetti, und im Archiv wird die Karte mit einer Paketkordel verschnürt. Die Stempeltexte lassen sich über das Zahnrad anpassen.
Kanban im Support: wie man das Board sinnvoll nutzt
Die Idee hinter Kanban stammt aus der Fertigung: Arbeit sichtbar machen, Engpässe erkennen, nicht zu viel gleichzeitig anfangen. Für ein Support-Team lässt sich das auf drei Gewohnheiten herunterbrechen:
- Die Spalte „In Bearbeitung" klein halten. Stehen dort zwanzig Karten, wird an keiner richtig gearbeitet. Lieber eine Karte fertig machen, bevor die nächste gezogen wird.
- Die Übersicht täglich leeren. Eine wachsende Spalte „Ticketübersicht" ist der klassische Backlog. Wer morgens kurz auf das Board schaut und verteilt, verhindert, dass Tickets dort altern.
- „Wartet" ehrlich nutzen. Ein Ticket, das auf jemand anderen wartet, gehört nicht in „In Bearbeitung". Mit einer Wiedervorlage verschwindet es aus dem Blick und kommt zum richtigen Zeitpunkt zurück.
Das Board ist eine von drei Ansichten auf dieselben Tickets. Welche wann passt:
| Ansicht | Stärke | Typischer Moment |
|---|---|---|
| Liste | Viele Tickets dicht untereinander, Filter, Mehrfachauswahl zum Zuweisen | Verteilen, gezielt suchen, aufräumen |
| Nach Firmen | Alle Vorgänge eines Kunden zusammen, nach Jahr gegliedert | Vor einem Kundentermin, bei Rückfragen zur Historie |
| Kanban | Arbeitsstand auf einen Blick, Status per Ziehen | Morgenrunde, Tagesabschluss, Überblick im Team |
Ein kurzer Blick auf das Board zu Beginn und am Ende des Tages reicht oft schon: Morgens zeigt es, was neu dazugekommen ist und wer was übernimmt. Abends zeigt die Spalte „Fertig/Archiv", was das Team heute gemeinsam geschafft hat – eine kleine, aber ehrliche Bilanz, die in einer Liste leicht untergeht.
Wer die Reihenfolge innerhalb der offenen Tickets klären will, findet im Ratgeber Ticket-Priorisierung eine einfache Methode. Für die Frage „Was zuerst?" hat rapidFOX zusätzlich das Dashboard, das überfällige und heute fällige Tickets nach vorne sortiert.
Was das Board nicht kann
- Keine eigenen Spalten. Die vier Spalten sind fest. Zusätzliche Spalten, Bahnen je Person (Swimlanes) oder Grenzen für die Zahl der Karten je Spalte gibt es nicht.
- Kein Projektboard. Das Board zeigt Tickets. Für Aufgaben innerhalb eines Vorgangs gibt es Mini-Projekte mit Checklisten direkt im Ticket; Gantt-Diagramme oder Ressourcenplanung bietet rapidFOX nicht.
- Nicht in der App. Das Board gibt es im Browser. In der iPhone-App arbeitet ihr mit Liste und Filterkacheln.
Wer innerhalb eines einzelnen Vorgangs mehrere Schritte planen muss – etwa die Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes mit Bestellung, Installation und Übergabe –, nutzt dafür die Mini-Projekte im Ticket. Dort entstehen Punkte und Unterpunkte, die das Team gemeinsam abhakt. Ein Fortschrittsbalken wandert von Rot nach Grün, und an jedem Punkt steht, wer ihn erledigt hat. Wiederkehrende Abläufe lassen sich als Vorlage speichern und im nächsten Ticket neu einlesen. Das Kanban-Board zeigt die Tickets, das Mini-Projekt die Schritte darin – zwei Ebenen, die sich ergänzen und beide ohne zusätzliches Werkzeug auskommen.
Für Teams, die Kanban als Methode für Softwareentwicklung mit Sprints und Story Points einsetzen, ist ein Entwicklungswerkzeug die bessere Wahl. Für Support-Teams, die ihren Ticketstand anschaulich sehen und schnell umsortieren wollen, ist das Board genau richtig – ohne Aufpreis, wie alle Funktionen im Platzpreis.
Lokale KI – ohne Datenabfluss
Der KI-Assistent von rapidFOX läuft auf dem eigenen Server: Antworten formulieren, kürzen, aus Stichworten schreiben und passende Lösungen vorschlagen – Ticketinhalte werden nicht an externe KI-Dienste gesendet. Jederzeit zu- und abschaltbar, der Mensch gibt frei.
Häufige Fragen
Hat rapidFOX ein Kanban-Board?
Ja. In der Ticketliste schaltest du oben rechts auf „Kanban" um und siehst alle Tickets als Karten in vier Spalten: Ticketübersicht, In Bearbeitung, Wartet und Fertig/Archiv.
Ändert das Verschieben einer Karte den Ticketstatus?
Ja, sofort. Wer eine Karte auf „Fertig/Archiv" zieht, schließt das Ticket ab und legt es ins Archiv.
Kann ich eigene Spalten anlegen?
Nein. Die vier Spalten sind fest vorgegeben. Anpassen lassen sich die Stempeltexte der Spalten.
Sehe ich SLA-Fristen auf den Karten?
Ja. Jede Karte zeigt die Frist; ist sie überschritten, pulsiert die Anzeige.
Gibt es das Kanban-Board auch in der App?
Nein, nur im Browser. Die iPhone-App arbeitet mit Liste und Filterkacheln.
Kostet das Kanban-Board extra?
Nein. Es ist wie alle Funktionen in den 19 € netto pro Platz und Monat enthalten.
Weitere Funktionen
Alle Funktionen ›SLA-Klassen je Firma oder Kategorie, Fristen nach Geschäftszeiten, Pause beim Warten auf Kund*innen.
Lösungen aus erledigten Tickets werden Artikel, der passende erscheint beim nächsten ähnlichen Fall im Ticket.
Ein Code-Schnipsel auf eurer Website – jede Anfrage über das Formular wird automatisch zum Ticket.
Anrufe in Sekunden als Rückruf-Ticket erfassen – mit Rückrufnummer, Erreichbarkeit und klarer Zuständigkeit.
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